Schützenverein Biebrich 1864 e.V.

...nach dem 2.Weltkrieg

Wie nach dem 1.Weltkrieg wurde auch nach dem noch verherenderen 2.Weltkrieg von den Besatzungsmächten der Verein verboten, die Waffen eingezogen und der Schießstand "geschliffen".
Erst 1951 kamen die Vereinsaktivitäten wieder in Gang. Man gehörte zu den 21 Vereinen, die den Hessischen Schützenverband gründeten und nahm an der Proklamation des Deutschen Schützenbundes in Köln teil.
Mit dem Luftgewehr wurde im Vereinslokal von Ernst Eisele geschossen, bevor man 1958 die Einweihung der neuen Standanlage an der Dotzheimer-Straße, der heutigen Erich-Ollenhauer-Straße feiern konnte. Bald zeigte sich jedoch, daß der Schießstand nicht den geforderten Sicherheitsbestimmungen gerecht wurde. Hinzu kam die Lage im Wohngebiet Gräselberg. Die Verantwortlichen standen vor der Entscheidung den Stand zu schließen oder Abriß und Errichtung eines gedeckten Standes. Man entschied sich für den Standneubau und so entstand die heutige moderne Schießstandanlage mit 10 KK-Ständen auf 50 m, 10 Pistolenständen auf 25 m, darin integriert 22 Stände für Luftgewehr und Luftpistole sowie 6 Zimmerstutzenstände auf 15 m und 5 Stände für Armbrust 30 m.


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